Welche Outdoorjacke passt zu mir? Aktive Frauen stehen vor der Herausforderung, bei der Suche den Spagat zwischen Mode und Funktionalität zu meistern. Die Auswahl in diesem Bereich ist groß. Outdoorfrauen gibt Ihnen einen Überblick, um für die Outdoorsaison bestens ausgerüstet zu sein.

Bei echten Outdoor-Erlebnissen müssen sich aktive Frauen auf alle Witterungen einstellen. Mit modernen Outdoorjacken ist das allerdings kein Problem mehr. Stefanie Böhm von der Bergwelt-Valtin in Ansbach erklärt die grundlegenden Unterschiede: „Grundsätzlich muss man für sich selbst entscheiden, ob man vor allem winddichte oder wasserdichte Jacken sucht. Die winddichten Softshelljacken sind sehr elastisch und besonders gut geeignet zum Wandern oder Radfahren.“ Hardshelljacken dienen vor allem dem Schutz vor unerwarteten Regenschauern. Die Wasserdichtigkeit wird von den Herstellern in so genannten Wassersäulen angegeben. Das Maß zeigt die Wasserhöhe in Millimeter an, die auf dem Material stehen kann, bis etwas durchrinnt. Stefanie Böhm ordnet die angegebenen Daten ein: „1300 mm gelten als relativ niedriger Wert bei wasserdichten Jacken. Der obere Rahmen liegt in etwa bei 28000 Millimetern.“

Der Klassiker für jede Outdoorfrau: Die Fleecejacke

Auch an lauen Sommerabenden kann es im Biergarten nach einer ausgedehnten Radtour schnell kühl werden. Stefanie Böhm empfiehlt in diesen Situationen den Klassiker: Die Fleecejacke. Mittlerweile gibt aus auch viele Modelle, die mit Softshell- oder Hardshelljacken kombiniert sind. Mit einem einfach Ziehen am Reisverschluss löst sich der innere Fleece-Teil der Jacke und wärmt die ausgepowerte Outdoorfrau. „Grundsätzlich ist es immer ratsam, sich nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden, also von innen nach außen verschiedene Funktionselemente zu tragen“, sagt Stefanie Böhm.

Atmungsaktive Outdoorjacken

Für einen aktiven Lebenswandel sind alle Typen von Mikrofaserjacken geeignet. Denn dieses Material ist sehr atmungsaktiv. Das ist besonders angenehm bei längeren Wanderungen oder tagesfüllenden Radtouren. Neben der Funktionalität ist für Outdoorfrauen natürlich auch die Optik entscheidend. Gerade im Sommer kann man auch zu bunteren Varianten greifen und Farbe tragen. Alternativ bietet sich das schlichte schwarz als Klassiker an.