Wanderschuhe brauchen regelmäßige Pflege, damit sie möglichst lang halten. Bevor die erste Schuhpflege angewendet wird, sollte das Schuhwerk mit einem Imprägniermittel behandelt werden.

Ein Mythos besagt, dass Schuhe bereits imprägniert verkauft werden. Das trifft in den wenigsten Fällen auch wirklich zu. Deshalb sollte man sich direkt nach dem Kauf um die Imprägnierung der Schuhe kümmern. Beim Imprägnieren wird die Oberfläche der Schuhe behandelt, sodass keine Flüssigkeit in das Innere eindringen kann. Nicht nur Wasser und Schnee werden abgewiesen, auch Schmutz hat es danach reichlich schwer.

So imprägniert man seine Schuhe richtig

Wichtig ist, die Schuhe direkt nach dem Kauf zu imprägnieren, bevor andere Pflegemittel aufgetragen werden. Ansonsten kann das Mittel nicht richtig einwirken und verfehlt seinen Zweck. In der Regel ist es sinnvoll, den Schuh zwei bis dreimal vor dem ersten Tragen mit Imprägniermittel zu behandeln. Achten Sie darauf, dass Spray nur im Freien oder gut gelüfteten Räumen zu verwenden – außer es handelt sich um ein organisches Spray. Halten Sie das Imprägnierspray ungefähr eine Dosenlänge vom Schuh entfernt und verteilen sie es gleichmäßig. Weniger ist mehr: Das Schuhwerk sollte nach der Behandlung nicht zu nass sein. Jetzt müssen die Schuhe noch ein wenig trocknen, und schon kann es losgehen mit dem Trip in die Natur.

Den Vorgang sollten Sie regelmäßig wiederholen, denn die Imprägnierung verliert mit der Zeit an Wirkung. Schon nach acht bis zehn Mal Tragen geht der Schutz durch die Reibung verloren.

Organische Sprays schützen Schuhe und Umwelt

Gutes Imprägnierspray gibt es im Schuhgeschäft ihres Vertrauens. Die Preise variieren zwischen sieben und zehn Euro für ein Markenprodukt. Immer mehr Firmen setzten auf Imprägniermittel mit organischen Inhaltsstoffen und Sprays ohne Lösungsmittel. Schuhe und Umwelt werden dadurch geschützt – ein Produkt für echte Outdoorfrauen.