Das Schnittlinger Loch ist eine Schlucht in der Nähe des Dorfes „Wolfsbronn“ in Mittelfranken.
Bei Löchern und Schluchten denkt man meist zuerst an Märchen. Unheimliche Kreaturen und böse Hexen, die dort leben und ihr Unwesen treiben.
In Wirklichkeit jedoch, entstand das Loch durch Unterwaschungen und Unterspülungen des oberen Burgsandsteins, bis letztendlich die darüberliegenden Felsblöcke einstürzten. Mittlerweile wurde das Schnittlinger Loch als Naturdenkmal erfasst.

Stufe um Stufe 

116 Stufen führen den steilen Weg von Schnittling herab in die wildromantische, von Moosen und Farnen bewachsene Felsenschlucht. Unten angekommen, läuft man den abenteuerlichen Weg bis hin zu den Felsen. Diese laden zum klettern ein, was besonders für Kinder im Sommer ein Erlebnis ist. Die großen Felsen die die Schlucht formen, wirken überwältigend. Das leise plätschern des dort entspringenden „Hatzelbach“  im Hintergrund, wirkt sehr beruhigend.

Winterwunderland oder Kletterparadies?

Das Naturschauspiel ist im Winter sehr besinnlich und ruhig, allerdings sehr rutschig und somit für Kinder eher weniger passend. Im Sommer können sie klettern, rennen und spielen. Im Ganzen jedoch für Groß und Klein ein echtes Erlebnis und einen Sonntagsausflug wert.