Lange Haare mögen zwar schön sein, doch bei einem Outdoortrip gehen sie meist im Weg um. Mist! Mal wieder weder Haarklammern noch -gummis dabei? Ab sofort ist das kein Problem mehr! Outdoorfrauen.de hat für Sie Frisuren mit Naturmaterialien als Haaraccessoires getestet.

Wenn Sie in Zukunft über Mutter Erde wandern, Ihnen Rückenwind die Haare ins Gesicht weht oder die Sonne Ihnen Sturzbäche aus Schweiß den Nacken hinunter schickt, dann greifen Sie auf Gräser und Äste zurück und bändigen Sie damit Ihre Mähne.

Der Dutt

Frisur 1  Fotograf: Denk

Frisur 1
Fotograf: Denk

Für die erste Frisur benötigen Sie zwei etwa 20 Zentimeter lange trockene Äste. Nehmen Sie Ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen und drehen Sie diesen, bis er sich zum Dutt formen lässt. Jetzt nehmen Sie den ersten Stecken in die Hand und führen Ihn auf der rechten Seite Ihres Dutts waagerecht zum Boden ein und stecken ihn dann senkrecht in Richtung Boden in Ihre restlichen Haare. Genauso verfahren Sie mit dem zweiten Stöckchen nur eben auf der linken Seite. Die Frisur sieht schick aus und hält sehr gut. Wahlweise können Sie auch Stifte verwenden, falls Sie diese zur Hand haben.

 

Der Pferdeschwanz

Frisur 2 Fotograf: Denk

Frisur 2
Fotograf: Denk

Outdoorfrisur Nummer zwei ist ein Pferdeschwanz ohne Haargummi. Reißen Sie aus einer Wiese ein möglichst langes Gras ab. Es sollte etwa 40 Zentimeter lang sein. Nun formen Sie Ihre Haare im Nacken zu einem Pferdeschwanz. Als nächstes legen Sie das Gras mittig auf den Zopf und umwickeln diesen damit. Wichtig ist, dass Sie am Ende keinen Knoten in Ihr Naturgummi machen, sondern die Enden um den entstandenen Ring wickeln. Hält bombenfest und ist sehr schnell gemacht.

 

 

Für freie Sicht Haare aus dem Gesicht

Frisur 3 Fotograf: Denk

Frisur 3
Fotograf: Denk

Wenn Sie sich nur an den Haaren, die Ihnen ins Gesicht wehen stören, werden Ihnen die beiden folgenden Frisuren gefallen. Sie benötigen hierfür eine blühende Spitzwegerichblüte mit Stängel. Teilen Sie die störenden Haarpartien von vorne ab und nehmen Sie diese nach hinten. Drehen Sie nun die beiden Strähnen leicht zusammen und umwickeln Sie sie, wie bei der vorherigen Frisur, mit dem Spitzwegerich. Die Enden drapieren Sie ebenfalls um das entstandene Gummi. Und schon haben Sie wieder freie Sicht.

 

 

Das Haarband

Frisur 4 Fotograf: Denk

Frisur 4
Fotograf: Denk

Sollten Sie zu den Outdoorfrauen gehören, die ein Pony tragen so wird Sie folgende Frisur vor Schweißausbrüchen auf der Stirn bewahren. Am besten eignen sich für diese Haarbändigung rankende Pflanzen wie zum Beispiel Efeu oder wilder Wein. Reißen Sie sich ein möglichst langes Stück davon ab, 60 Zentimeter sollten genügen. Nun werfen Sie Ihre Haare nach vorne und hängen den Kopf vorn über. Die Ranke wird nun nah am Haaransatz angelegt und bis in den Nacken weiter geführt. Dort kreuzen Sie die Enden und drehen das überstehende Grün in Richtung der Ohren um das so entstandene Haarband. Werfen Sie jetzt den Kopf wieder zurück. Sie können das Haarband nun so weit nach hinten schieben, dass Ihr Pony optimal befestigt ist.

Der letzte Schliff für die Frisur

Einem gelungenen Outdoortripp steht mit diesen einfachen Frisurentricks aus Naturmaterialien nichts mehr im Wege. Probieren Sie es gleich aus! Um Ihre Haare noch individueller zu gestalten, können Sie sie je nach Vorliebe mit Blüten und Blumen verzieren.

 

Ein Beitrag von Isabel Denk