Jeder redet von dem neuen Trend, doch was genau ist das eigentlich? Was verbirgt sich hinter dem Englisch klingenden Begriff? Outdoorfrauen.de nennt ihnen kurz und knapp die wichtigsten Infos….

Der Name GeoCaching

GeoCaching ist eine Zusammensetzung aus dem Griechischen und dem Englischen. „Geo“ steht hierbei für Erde, ein „cache“ ist im Englischen ein geheimes Lager.

Das Ganze ist eine Art moderne Schnitzeljagd oder Schatzsuche per GPS, bei der die geografischen Zieldaten im Internet veröffentlicht werden. Dann kann die Suche auch schon losgehen….

Regeln und Ablauf

Das GeoCaching funktioniert dann ganz einfach: Eine Person versteckt einen wasserdichten Behälter an einem Ort seiner Wahl, möglichst nicht sichtbar. Nachdem der Besitzer die Daten veröffentlicht hat, kann sich jeder mit einem GPS-Sender oder einer genauen Karte auf die Suche machen. Bei den Fundorten beziehungsweise den Verstecken ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Ob in einem Baumstumpf, unter einem Felsen, in einem Gebüsch oder sogar auf einem Baum, ein Geocache kann überall versteckt werden. Es geht dabei ja auch um den Spaß bei der Suche.

Schatz gehoben

Was erwartet Sie wenn Sie dann einen der „Schätze“ gehoben haben? In den Kisten, Filmdosen oder sonstigen Behältern befindet sich immer ein Logbuch. In dieses Logbuch, das bei kleineren Behältern auch mal nur ein Zettel sein kann, trägt sich jeder Finder mit Namen ein.

Außerdem findet man in jedem Geocache (sofern er groß genug ist) mehrere Tauschgegenstände. Der Finder darf sich dann ein oder zwei dieser Gegenstände aussuchen und dafür Neue reinlegen. Hierbei gilt das Gebot der Fairness; ein sogenanntes „downtrading“, also das Eintauschen von Gegenständen mit geringerem Wert als die genommenen, wird ungern gesehen und ist verpönt. Dann versteckt man den Cache wieder, damit auch andere die Chance haben ihn zu finden.

GeoCache Community

Nach jedem Fund kann man seine Erlebnisse auch online dokumentieren und so die gesamte Community daran teilhaben lassen. Besonders die Person, die den Behälter versteckt hat, bekommt so die Möglichkeit den „Erfolg“ seines Verstecks zu verfolgen.

Ein besonderer Spleen dieser Community ist es, dass jegliche Dokumentation und jeder Tausch immer so abgewickelt werden muss, dass Uneingeweihte (auch Muggel genannt) den Vorgang nicht erkennen und so nicht wissen worum es geht.

Eine spannende Jagd nach Schätzen in der freien Natur – wer kann da schon Nein sagen liebe Outdoorfrauen?